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Dr. med. Matthias Meier
Arzt für Rekonstruktive Chirotherapie

Fragen und Antworten zu Bandscheibenproblemen:

1. Was hilft bei Bandscheibenproblemen?

Bandscheibenprobleme: was tun? Bandscheibenprobleme: was hilft?

Bandscheibenprobleme resultieren aus einer eingeschränkten Nährstoffversorgung, sowohl aufgrund einer schlechten Ernährung allgemein als auch eine lokale Störung, die meistens aus einer gestörten Biomechanik resultiert. Um Bandscheibenprobleme ursächlich anzugehen, ist es nicht sinnvoll, Medikamente zu nehmen oder Spritzen zu bekommen, da damit die Symptomatik nur zugedeckt wird. Bewegung im Allgemeinen hilft, aber die Ernährung und die Biomechanik zu verbessern mittels Chirotherapie wird zu einer besseren Nährstoffversorgung der Bandscheiben, und damit sie regenerieren lassen.

2. Warum kommt es zu einem Bandscheibenvorfall?

Warum trocknen Bandscheiben aus?

Bandscheibenprobleme resultieren nicht aus einem natürlichen Alterungsprozess. Wer das behauptet mißachtet die Tatsache, dass nie alle Bandscheiben gleich degeneriert sind, sondern nur einzelne, obwohl alle Bandscheiben gleich alt sind. Wenn durch strukturelle Änderungen der natürlichen Biomechanik ein unphysiologischer und asymmetrischer Druck auf die Bandscheiben ausgeübt wird (Fehlhaltungen, Unfälle etc.), ändert sich deren Biomechanik, und die Nährstoffversorgung wird schlechter. Die Bandscheibe kann dann nicht anders als degenerieren und evtl. einen Vorfall bilden wenn der äußere Bindegewebsfaserring instabil wird. Dies kann auch Druck auf eine Nervenwurzel ausüben und deren Funktion beeinträchtigen (Lähmung, Taubheitsgefühl, aber auch nicht spürbare Stoffwechselsignale).

3. Was kann man gegen Bandscheibenprobleme tun?

Was tun gegen Bandscheibenprobleme? Bandscheibenprobleme was hilft?

Es sollte eine Verbesserung der Biomechanik durch rekonstruktive Chirotherapie angestrebt werden. Hierduch lässt sich das Bandscheibengewebe sogar regenerieren! Auch bei Einschränkungen von Kraft oder Sensibilität ist dies möglich und kann die Beschwerden rückggängig machen. Übungen zur Verbesserung der Biomechanik müssen individuell anhand des Röntgenbildes empfohlen werden.

4. Wie erkennt man Bandscheibenprobleme?

Was tun gegen Bandscheibenprobleme? Bandscheibenprobleme: was hilft?

Die Symptomatik kann vielfältig sein. Manche Menschen bemerken sie nicht, in gravierenden Fällen können Bandscheibenvorfälle auch eine Querschnittlähmung verursachen. Andere Symptome können sein: Schmerzen, Taubheits- oder Kribbelgefühle, Einschränkungen der Kraft oder Koordination, aber auch erste Einschränkungen der Beweglichkeit sind Hinweise auf eine gestörte Funktion der Bandscheiben. Ausstrahlungen von der Nervenwurzel in den Arm oder ins Bein können beschrieben werden.

5. Welche Übungen für Bandscheibenprobleme gibt es?

Generell sollten Übungen für Bandscheibenprobleme immer individuell mit dem Patienten anhand der spezifischen Fehlstellung an der Wirbelsäule besprochen und empfohlen werden. Allgemeine Empfehlungen können zwar helfen, berücksichtigen allerdings nicht die spezifische Struktur des Patienten. Allerdings ist es bei gestörter Biomechanik sinnvoll, eine Druckerhöhung in der Bandscheibe zu vermeiden. Häufig bedeutet das, dass Hals- oder Lendenwirbelsäule eher in die Streckung beübt werden und nicht in die Beugung.

6. Welches Bett wird nach Bandscheiben OP empfohlen?

Bandscheibenprobleme: welche Matratze?

Die Art der Matratze oder des Bettes spielt keine große Rolle wenn die Wirbelsäule gesund ist. Erst bei gröberen Fehlstellungen werden Beschwerden bei bestimmten Matratzen oder Kissen berichtet. Hier sollte die Ursache angegangen werden statt sich um die Härtegrade von Kissen zu kümmern.

7. Welcher Sport wird bei einem Bandscheibenvorfall empfohlen?

Welches Training nach Bandscheiben OP?

Jeder Sport, der Ihnen Spaß macht und Ihre Beschwerden nicht verschlimmert ist gut. Die üblichen Empfehlungen zu rückenfreundlichen Sportarten berücksichtigen nicht, dass Bandscheibengewebe regeneriert werden kann. Dementsprechend können nach einer guten Behandlung mittels rekonstruktiver Chirotherapie meist wieder alle Sportarten durchgeführt werden. Eine starke Rumpfmuskulatur hilft der Stabilisierung der Lendenwirbelsäule. Da die kleinen Muskeln, die ein Bandscheibensegment stabilisieren, nicht willkürlich angespannt werden können, sondern autonom (also unbewusst) gesteuert werden, ist kein Training möglich, um diese Muskeln zu stärken. Die Spannung richtet sich nach der Biomechanik des Wirbelsegments. Wenn man diese verbessert, verbessert sich auch die Stabilität und die Nährstoffversorgung der Bandscheibe.

8. Wann macht eine Bandscheiben OP Sinn?

Operationen sind bei akuter Querschnittsymptomatik das Mittel der Wahl. Bei anderweitig nicht beeinflussbaren Lähmungen und Schmerzen können sie ebenfalls ein Segen sein. Durch rekonstruktive Chirotherapie werden den Bandscheibensegmenten mehr Platz gegeben, sodass sie sich regenerieren und die Nervenwurzeln erholen und ihre Funktion wieder aufnehmen können. Dieser Schritt sollte vor einer Operation in Erwägung gezogen werden.

9. Wohin kann man sich mit Bandscheibenvorfall wenden?

In der modernen Medizin kümmern sich vor allem: Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin (Hausärztin/Hausarzt),
Fachärztin/Facharzt für Orthopädie und Traumatologie,
Fachärztin/Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie,
Fachärztin/Facharzt für Physikalische Medizin und Allgemeine Rehabilitation sowie
Fachärztin/Facharzt für Neurochirurgie. Sie können jedoch außer Medikamenten, Physiotherapierezepte, Spritzen oder OP-Verordnungen nicht helfen.

Die Ursache bleibt immer unangetastet. Diese zu beseitigen ist die Aufgabe eines rekonstruktiven Chirotherapeuten.

Haben Sie noch offene Fragen oder ist etwas unklar?

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