Ein Mann liegt wach im Bett mit Schlafstörungen
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Schlafstörungen

Ausdruck eines Problems des autonomen Nervensystems. Im Schlaf sollte das parasympathische Nervensystem die dominante Rolle spielen und Verdauung, Erholung und Heilung vorantreiben. Stress (körperlich, emotional oder chemisch) wird in diesen Mechanismus eingreifen und kann die Schlafquantität als auch -Qualität verschlechtern. Hier ist es entscheidend, die Ursache herauszufiltern und entsprechend zu behandeln. Emotionaler Stress sollte adäquat psychotherapeutisch/gesprächstherapeutisch angegangen werden. Chemischer Stress kann durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Mineralienmangel, Pestizide und Medikamente ausgelöst werden. Auch das Blaulicht, was durch digitale Medien (Fernseher, Handy, Computer etc) ausgestrahlt, beeinflusst den Hormonhaushalt (insbesondere Dopamin) und kann Schlaf negativ beeinflussen. Nahrung anpassen (Gluten?), Nährstoffersatz mit Fokus auf Calcium, Phenylalanin, Tryptophan, Inositol, Niacinamid, Vit. B3. Verzicht auf Koffein am Abend. Chirotherapie der Wirbelsäule kann das autonome Nervensystem deutlich positiv beeinflussen und dementsprechend auch Schlaf. Des Weiteren kann man versuchen, einen Schlafmangel herbeizuführen, in dem man weniger Stunden schläft als gewohnt (beispielsweise 22:00-4:00). Wenn man über ca 5 Tage einen festen Rhythmus mit Schlafmangel einhält wird das einschlafen schnell und die Qualität des Schlafes besser. Nach ca 4 Wochen haben Sie einen neuen Rhythmus und können die Schlafstunden wieder anpassen. Selbstverständlich muss bei Schlafmangel auf Medikamente, Teilnahme am Strassenverkehr und auf die beruflichen Umstände geachtet werden.

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