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Ein Mann mit Übergewicht misst seinen Bauchumfang
© Kurhan – stock.adobe.com

Übergewicht

Massives Problem in der westlichen Welt. Mehrere Überlegungen: abgesehen von einer ungesunden Ernährung und Bewegungsmangel gibt es andere Ursachen, teilweise auch kombiniert, die dazu führen, dass man an Gewicht zunimmt bzw. nicht abnehmen kann. Hunger wird auch durch Mineralienkonzentration (nicht aber Vitamine) im Blut/Gewebe getriggert. Wenn Mineralien für Stoffwechselfunktion fehlen wird Hunger signalisiert. Wenn dann eine mineralienarme Ernährung hinzukommt ist man nur für kurze Zeit satt und muss bald wieder essen. Zudem ist die Lipolyse (Fettverbrennung) von Cofaktoren (Mineralien) abhängig. Oftmals berichten Patienten, dass sie nicht viel essen, aber trotzdem nicht abnehmen. In der eigenen Praxiserfahrung hilft eine Mineraliensubstitution und führt alleine in der Regel bereits zu einem Gewichtsverlust von mehreren Kilogramm/Woche. Eine andere Problematik ergibt sich durch eine Dysbalance des autonomen Nervensystems: ein hoher Sympathikusstress wird die Ausschüttung von Stresshormonen signalisieren u.a. Cortisol. Cortisol führt zu einer typischen Fettverteilung (stammbetont bei relativ schlanken Armen und Beinen). Ursachen können chemisch, emotional oder physisch sein. Physischer Stress findet sich meistens in Form einer Wirbelsäulenfehlstellung. Wenn diese chiropraktisch behandelt wird lässt die autonome Dysbalance nach, Cortisolausschüttung verringert sich, der Patient kann abnehmen. Emotionale Belastungen sind häufig schwierig anzusprechen, aber können zu einer deutlichen Erleichterung führen wenn der Patient kompetent betreut wird. Medikamente, Pestizide und Mineralienmängel stellen einen chemischen Stress dar und sollten nach Möglichkeit behoben werden. Ersetzen aller 90 Nährstoffe wird den Hunger und Heisshungerattacken reduzieren, intermittierendes Fasten kann ebenfalls eine deutliche Unterstützung sein (s. Fasten) und zeigt zudem viele andere gesundheitliche Vorteile. Ein „slow juicer“ ist eine gute Alternative zu Nahrungsergänzungsmittel wenn praktikabel (grosse Mengen an Gemüse und Obst notwendig). Verzicht auf Gluten, Öle und frittiertes Essen.

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